Felix Magath - das Urgestein vom bayerischen Untermain. Laut Wikipedia ist er in Sailauf, nähe Hösbach geboren und spielte mit 7 Jahren für den VFR Nilkheim (bei Aschaffenburg).
Felix, der auch im Raum Aschaffenburg bekannt ist für seine nächtlichen Besuche in Kneipen (ob dies der Wahrheit entspricht, kann nicht nachgewiesen werden), spielte danach beim TV 60 Aschaffenburg, der sich jetzt TV 1860 Aschaffenburg nennt. Für den TV spielte auch schon der aktuelle Trainer des MSV Duisburg Rudi Bommer.
Als Felix in dieser Mannschaft durch gute Leistungen rausstoch, worb die Aschaffenburger Viktoria (aktueller Trainer: Andreas Möller) den erst 19 jährigen ab. Für die Viktoria spielte er genau 2 Jahre und verließ Sie mit dem 1. Platz in der Hessenliga.
Eine Geschichte, die ich über Felix Magath gehört habe: Felix hatte mit seinem Verein ein Freundschaftsspiel gegen einen unterklassigem Dorfverein. Da er sich am Treffpunkt nicht befand und auch nicht im Vereinsheim des Dorfvereins, suchten die Verantwortlichen ihren Spieler - das Spiel fing an und Felix war immer noch nicht anzutreffen. Als man ihn einer Kneipe fand, wurde er zum Sportplatz gefahren mit samt seinen Fussballschuhen. Mitte der ersten Halbzeit wechselte man ihn ein und er war der beste Mann auf dem Platz. (Wahrheitsgarantie ist auch hier nicht gegeben).
Seine nächste Station war der 1. FC Saarbrücken, der zur damaligen Zeit in der 2. Liga spielte. Damals schaffte es Felix Magath in der 1. Saison mit den Saarländern auf den achtbaren 7. Platz und in der 2. Saison feierte er die Meisterschaft.
Während dieser Saison hat er sich zum Wunschspieler des Hamburger Trainers Kuno Klötzer gespielt und wurde danach vom Hamburger SV zum Saisonende 1975/76 verpflichtet. Beim HSV spielte er unter anderem mit Willi Reimann, Günther Netzer, Kevin Keegan, Manfred Kalz, William Hartwig, Horst Rubesch und Thomas von Heesen.
In der 1. Saison schaffte er es mit den Nordeutschen auf den 6. Platz. Felix Magath wurde mit dem HSV 3 mal deutscher Meister und zweimal Europapokalsieger. Seine entscheidenden Tore machte der Spielmacher aus Aschaffenburg im Jahre 1977, wie er das 2:0 gegen den RSC Anderlecht im Europapokalendspiel schoss und für die Vorentscheidung sorgte und 1983 im Endspiel im Pokal der Landesmeister das 1:0 schoss und der entscheidende Mann für den Sieg war.
Nicht nur als Vereinsspieler war er erfolgreich, sondern auch als Spieler in der Nationalmannschaft. 1977 wurde er erstmals von Helmut Schön einberufen - 1980 wurde er Europameister und 1982 bzw. 1986 wurde er Vizeweltmeister. Er bestritt für die A-Nationalmannschaft 43 Spiele und schoss dabei 3 Tore. Nach der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko beendete er seine Karriere.
Nach seiner aktiven Spielerkarriere übte er sich als Manager bei Bayer Uerdingen und dem Hamburger SV, um danach als Trainer vom FC Bremerhaven zu werden. 1995 wurde er überraschend Trainer des Hamburger SV und wurde auf Anhieb 5. in der Fussball Bundesliga. In der Saison 1996/97 lief es für "Quälix"nicht so gut(13. Platz) und man trennte sich von Ihm am Saisonende.
In der Saison 1997/98 verpflichtete der 1.FC Nürnberg den Unterfranken für die 2. Liga und dies zahlte sich aus - er stieg mit einem 3. Platz gleich auf, aber da er keine Ambitionen beim FCN sah, wechselte er zum SV Werder Bremen.
Das war seine kürzeste Trainerstation für Magath - der Erfolg blieb aus. Er hielt es ein halbes Jahr bei den Bremern aus - danach war Schluss. Anfang 2000 stellte die Eintracht vom Main den Trainer Magath ein. Im ersten Jahr schaffte er den Nichtabstieg und im 2. Jahr wurde er am 28.01.2001 entlassen - die Eintracht aus Frankfurt stieg ohne Felix Magath trotzdem ab.
Aber kurze Zeit später ließ die 6. Trainerstation nicht lange auf sich warten - der VFB Stuttgart wollte den Abstieg verhindern, in dem Sie Ralf Rangnick gegen Felix Magath austauschten - er schaffte den Nichtabstieg und brachte die Schwaben in der
- Saison 2001/02 auf den 8. Platz
- Saison 2002/03 auf den 2. Platz
- Saison 2003/04 auf den 4. Platz
- Saison 2004/05 auf den 1. Platz
- Saison 2005/06 auf den 1. Platz
Vor ein paar Wochen war ich beim Training des VFL Wolfsburg und beobachtete Magath. Als Quälix kann ich ihn aber nicht abstempeln - das kann auch daran liegen, da es das Abschlusstraining (Freitag) war....
Das entscheidende Tor 1983 im Landesmeister Pokalfinale durch
Felix Magath
3 Kommentare:
gut text
// Dieser Kommentar darf nach dem Lesen ruhig wieder gelöscht werden -- muss aber nicht ;-) //
Fachsimpeln kannst du mit vielen Leuten (aber nicht mir mir ;-)) auch an diesem Abend. Fühl dich eingeladen! :-)
http://wuerzblog.de/2008/02/24/bloggertreffen-im-beinah-fruehling/
Wird nicht gelöscht - hast mich ja auch in deine Linkliste aufgenommen :-)
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