Wer steigt in der neuen Saison 2008/09 ab? (Bitte nur 3 Nennungen)

20. Februar 2008

Felix Magath - man nennt ihn Quaelix

Felix Magath - das Urgestein vom bayerischen Untermain. Laut Wikipedia ist er in Sailauf, nähe Hösbach geboren und spielte mit 7 Jahren für den VFR Nilkheim (bei Aschaffenburg).

Felix, der auch im Raum Aschaffenburg bekannt ist für seine nächtlichen Besuche in Kneipen (ob dies der Wahrheit entspricht, kann nicht nachgewiesen werden), spielte danach beim TV 60 Aschaffenburg, der sich jetzt TV 1860 Aschaffenburg nennt. Für den TV spielte auch schon der aktuelle Trainer des MSV Duisburg Rudi Bommer.

Als Felix in dieser Mannschaft durch gute Leistungen rausstoch, worb die Aschaffenburger Viktoria (aktueller Trainer: Andreas Möller) den erst 19 jährigen ab. Für die Viktoria spielte er genau 2 Jahre und verließ Sie mit dem 1. Platz in der Hessenliga.

Eine Geschichte, die ich über Felix Magath gehört habe: Felix hatte mit seinem Verein ein Freundschaftsspiel gegen einen unterklassigem Dorfverein. Da er sich am Treffpunkt nicht befand und auch nicht im Vereinsheim des Dorfvereins, suchten die Verantwortlichen ihren Spieler - das Spiel fing an und Felix war immer noch nicht anzutreffen. Als man ihn einer Kneipe fand, wurde er zum Sportplatz gefahren mit samt seinen Fussballschuhen. Mitte der ersten Halbzeit wechselte man ihn ein und er war der beste Mann auf dem Platz. (Wahrheitsgarantie ist auch hier nicht gegeben).

Seine nächste Station war der 1. FC Saarbrücken, der zur damaligen Zeit in der 2. Liga spielte. Damals schaffte es Felix Magath in der 1. Saison mit den Saarländern auf den achtbaren 7. Platz und in der 2. Saison feierte er die Meisterschaft.

Während dieser Saison hat er sich zum Wunschspieler des Hamburger Trainers Kuno Klötzer gespielt und wurde danach vom Hamburger SV zum Saisonende 1975/76 verpflichtet. Beim HSV spielte er unter anderem mit Willi Reimann, Günther Netzer, Kevin Keegan, Manfred Kalz, William Hartwig, Horst Rubesch und Thomas von Heesen.

In der 1. Saison schaffte er es mit den Nordeutschen auf den 6. Platz. Felix Magath wurde mit dem HSV 3 mal deutscher Meister und zweimal Europapokalsieger. Seine entscheidenden Tore machte der Spielmacher aus Aschaffenburg im Jahre 1977, wie er das 2:0 gegen den RSC Anderlecht im Europapokalendspiel schoss und für die Vorentscheidung sorgte und 1983 im Endspiel im Pokal der Landesmeister das 1:0 schoss und der entscheidende Mann für den Sieg war.

Nicht nur als Vereinsspieler war er erfolgreich, sondern auch als Spieler in der Nationalmannschaft. 1977 wurde er erstmals von Helmut Schön einberufen - 1980 wurde er Europameister und 1982 bzw. 1986 wurde er Vizeweltmeister. Er bestritt für die A-Nationalmannschaft 43 Spiele und schoss dabei 3 Tore. Nach der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko beendete er seine Karriere.

Nach seiner aktiven Spielerkarriere übte er sich als Manager bei Bayer Uerdingen und dem Hamburger SV, um danach als Trainer vom FC Bremerhaven zu werden. 1995 wurde er überraschend Trainer des Hamburger SV und wurde auf Anhieb 5. in der Fussball Bundesliga. In der Saison 1996/97 lief es für "Quälix"nicht so gut(13. Platz) und man trennte sich von Ihm am Saisonende.

In der Saison 1997/98 verpflichtete der 1.FC Nürnberg den Unterfranken für die 2. Liga und dies zahlte sich aus - er stieg mit einem 3. Platz gleich auf, aber da er keine Ambitionen beim FCN sah, wechselte er zum SV Werder Bremen.

Das war seine kürzeste Trainerstation für Magath - der Erfolg blieb aus. Er hielt es ein halbes Jahr bei den Bremern aus - danach war Schluss. Anfang 2000 stellte die Eintracht vom Main den Trainer Magath ein. Im ersten Jahr schaffte er den Nichtabstieg und im 2. Jahr wurde er am 28.01.2001 entlassen - die Eintracht aus Frankfurt stieg ohne Felix Magath trotzdem ab.

Aber kurze Zeit später ließ die 6. Trainerstation nicht lange auf sich warten - der VFB Stuttgart wollte den Abstieg verhindern, in dem Sie Ralf Rangnick gegen Felix Magath austauschten - er schaffte den Nichtabstieg und brachte die Schwaben in der

  • Saison 2001/02 auf den 8. Platz
  • Saison 2002/03 auf den 2. Platz
  • Saison 2003/04 auf den 4. Platz
Seitdem nennt sich Herr Magath auch "Quälix". In der Saison 2004/05 trainierte er den Rekordmeister FC Bayern München. Seine Platzierungen

  • Saison 2004/05 auf den 1. Platz
  • Saison 2005/06 auf den 1. Platz
In der Saison wurde Felix wegen Erfolgslosigkeit beim FCB entlassen. Daraufhin fing er beim Pay TV Sender Arena an. Am 15.06.2007 wurde Felix Magath zum Geschäftsführer des VFL Wolfsburg ernannt, das heißt, das er gleich 3 Posten hat, nämlich den Trainer, Sportdirektor und den Betreuer des Nachwuchsbereiches.

Vor ein paar Wochen war ich beim Training des VFL Wolfsburg und beobachtete Magath. Als Quälix kann ich ihn aber nicht abstempeln - das kann auch daran liegen, da es das Abschlusstraining (Freitag) war....

Das entscheidende Tor 1983 im Landesmeister Pokalfinale durch
Felix Magath

12. Februar 2008

Verletztenliste zum 20. Spieltag

Diesmal veröffentliche ich die Liste der Verletzten ein bisschen früher.....


SV Werder Bremen

Peter Niemayer

Pierre Nlend Wome

Amaury Bischoff

Torsten Frings

Hamburger SV

Juan Pablo Sorin

Jerome Boateng

Romeo Castelen

VFB Stuttgart

Hertha BSC Berlin

Lucio

Borussia Dortmund

Daniel Gordon

Roman Weidenfeller

Marc Ziegler

Kuba

Diego Fernando Klimowicz

FC Schalke 04

FC Energie Cottbus

Thomas Franke

Ovidiu Burca

Dimitar Rangelov

Karlsruher SC

Christopher Reinhard

1. FC Nürnberg

Robert Vittek

Lars Jacobsen

Leon Benko

Alexander Stephan

Marek Mintal

Zvjezdan Misimovic

Eintracht Frankfurt

Alexander Meier

Marcel Heller

Christoph Preuß

Markus Pröll

VFL Bochum

Dennis Grote

Marc Sand

MSV Duisburg

Simon Terodde

Markus Daun

Stefan Blank

Andreas Voss

Alexander Meyer

Arminia Bielefeld

Rowen Fernandez

Matthias Langkamp

Bayer 04 Leverkusen

Carsten Ramelow

Karim Haggui

Hannover 96

Chavdar Yankov

Salvatore Zizzo

FC Bayern München

Marcell Jansen

Christian Lell

Franck Ribery

Hansa Rostock

Gledson

VFL Wolfsburg

Sergej Karimow

Bester Torhüter der Hinrunde

Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, die Auswertung zu machen - mit eindeutiger Mehrheit wurde Rene Adler von Bayer Leverkusen zum besten Goalkeeper der Hinrunde gewählt. Er verdrängte mit 38 % Manuel Neuer vom FC Schalke 04, der die Umfrage mit 22 % abschloss.

Auf den Plätzen 3 und 4 landeten Robert Enke von Hannover 96 (16 %) und der ehemals als Titan getitelte Oliver Kahn (11 %).

Den 5. bzw. 6. Platz teilen sich Frank Rost vom Hamburger SV und Markus Müller vom erstaunlich starken Aufsteiger Karlsruher SC.

Wieder einmal ein Dankeschön an die Abstimmer, die diese anständigen Umfrageergebnisse erst möglich machen.

3. Februar 2008

Heiko Westermann - ein Aufstieg nach Maß

Aus Insider Kreisen nicht zu glauben - Heiko Westermann wurde in den Kader der A Nationalmannschaft berufen.

Wer ist dieser Heiko Westermann?

Heiko Westermann wurde im Alzenauer Krankenhaus geboren und wuchs in Schimborn bei Aschaffenburg auf. Er spielte in der Jugend des SG Schimborn bis zum Jahre 1994, um danach zum höherklassig spielenden FC Hösbach zu wechseln. Für diesen Verein spielte er bis 1998 (Jugend)- darauf sind noch die heutigen Vereinsmitglieder des FC Hösbach stolz - auf der Pinnwand des Kabineneingangs hängt immer noch ein Bild des aktuellen Schalke Spielers mit seinen durchlaufenden Stationen, die er bis jetzt hinter sich hat.

Danach wurde der damals talentierte Stürmer vom FC Bayern Alzenau verpflichtet, um bis zur A Jugend für diesen Verein zu spielen. Die Kleeblätter aus Fürth haben Heiko im Jahre 2000 für die A Jugend gekauft.

Im Jahre 2000 - 2001 spielte er für die A Jugend der Spvgg Greuther Fürth
Von 2001 - 2003 spielte er für die Amateurmannschaft der Kleeblätter und schaffte im Jahr 2003 den Sprung zum Profikader. In diesem Zeitraum wurde der gelernte Stürmer zu einem Verteidiger umfunktioniert, das sich bis jetzt bewährt hat - außerdem spielte er 2 Spiele für die U 21 Nationalmannschaft.

Zur damaligen Zeit war Westermann häufig im Airport in Würzburg anzutreffen, um einige Kollegen seiner früheren Jugend anzutreffen. Damals gab er sich aufgeschlossen und sehr freundlich und war immer für ein Gespräch zu haben, was wahrscheinlich heutzutage nicht mehr möglich ist.

Da ich Ihn im Jahre 2003 im Airport in Würzburg nicht erkannte, kam er zu mir und sprach mich an, ob ich Ihn noch kennen würde und wir redeten über die alten Zeiten, als wir noch gegeneinander spielten. Seitdem bleibt mir Heiko in guter Erinnerung und ich sehe Ihn als sympathischen Fussballer, der im Vergleich zu anderen jungen erfolgreichen Kickern nicht arrogant und abgehoben wirkt.

Er machte für die Spvgg Fürth 83 Zweitliga Spiele und erzielte dabei 2 Tore. Im Jahre 2005 wechselte er für 700000 Euro zum Erstligisten DSC Arminia Bielefeld, der dann gleich im ersten Jahr von den Fans zum besten Spieler der Arminia gewählt wurde. Seit dem Wechsel nach Bielefeld war Westermann nicht mehr in Würzburg und auch selten im Raum Aschaffenburg anzutreffen.

Für die Bielefelder bestritt er 67 Spiele und schoss 5 Tore - im Jahre 2007 erwarben dann die Knappen aus dem Ruhrgebiet (der für Ihn bis jetzt größte Verein) für 2,5 Millionen Euro die fussballerischen Künste Westermanns, der aus dem umgangssprachlichen Ort "Schimmern" stammt.

Wie unverhofft schaffte er es gleich in der Vorrunde zu einem Stammspieler in der Innenverteidigung und bereichert das Schalker Spiel mit seinen Ideen und Vorstößen. In der Hinrunde verdrängte er den serbischen Nationalspieler Mladen Kristajic und wird voraussichtlich auch in der laufenden Rückrunde für Ihn spielen.

Bis jetzt erzielte er für die Schalker 3 Tore in 16 Spielen - nur weiter so Heiko.....

Sein erstes Tor für Schalke 04 im Liga Pokal 2007 gegen den 1. FC
Nürnberg

Der Held des 18. Spieltages

Es ist nicht zu glauben: Ein Neuzugang der Eintracht aus Frankfurt ist der Mann des 18. Spieltags - sein Name, Martin Fenin. Er erzielte am Samstag gegen die Hertha aus Berlin in seinem 1. Bundesliga Spiel 3 Tore für die Hessen und brachte seine Mannschaft auf die Gewinnerstraße.

Wer ist eigentlich dieser Mann?

Der 20 jährige stammt aus Teplice (Tschechien) und spielte 10 Jahre bis zum Jahre 2003 in der Jugend des FK Teplice. Ab dem Jahre 2003 spielte der damals 16 jährige für die Herrenmannschaft. Bisher spielte er für die Jugend Nationalmannschaft (U16, U17, U19, U20) Tschechiens 77 mal und traf dabei 15 mal. Für die A Nationalmannschaft gab er sein Debüt im Jahre 2007 gegen den Nachbarn aus Österreich.

Wenn er weiter so für die Eintracht trifft, dann dürfte dies ein wahrer Juwel für die Adler vom Main sein...